Führt Online-Dating zu glücklichen Beziehungen: Forscher führten eine Umfrage durch

87 % aller Befragten stimmen zu, dass es besser ist, sich im wirklichen Leben zu treffen.

Viele Menschen wählen Dating-Apps, um einen Partner zu finden / Foto von My

Menschen, die eine glückliche Beziehung führen wollen, haben bessere Chancen auf Erfolg, wenn sie sich im wirklichen Leben verabreden, als wenn sie dafür Apps benutzen. Das geht aus einer neuen Studie von Asda hervor, berichtet The Mirror.

Die Forscher fanden heraus, dass 44 Prozent der befragten Paare, die sich persönlich kennengelernt hatten, sich als in einer langfristigen, festen Beziehung befindlich betrachteten, verglichen mit nur sieben Prozent derjenigen, die sich online kennengelernt hatten.

Gleichzeitig beschreiben sich 62 % der Paare, die sich persönlich kennengelernt haben, als „sehr glücklich“, verglichen mit nur 51 % der Paare, die sich über Apps kennengelernt haben.

„Ein persönliches Treffen mit dem Partner führt auch eher zu einer vertrauensvollen Beziehung: 71 Prozent der Befragten gaben an, dass sie „ihrem Partner zu 100 Prozent vertrauen“, verglichen mit 63 Prozent derjenigen, die sich über eine Dating-App kennengelernt haben. Und diejenigen, die sich über Freunde, bei der Arbeit, in einer Kneipe oder im Supermarkt kennengelernt haben, bezeichnen ihre Beziehung auch eher als „tiefe Freundschaft““, heißt es weiter.

Es überrascht also nicht, dass 87 Prozent aller Befragten der Meinung sind, dass es besser ist, sich im wirklichen Leben zu treffen. 81 Prozent der Singles gaben an, dass sie bereit wären, jemanden beim Spaziergang mit dem Hund, bei einem Kaffee oder sogar beim Einkaufen zu treffen.

„64 % geben sogar zu, dass sie in ihrem örtlichen Supermarkt jemanden treffen, der ihnen wirklich gefällt. Doch obwohl die Möglichkeit besteht, ist es nicht immer einfach, den ersten Schritt zu machen. Mehr als acht von zehn Singles (82 %) geben zu, dass sie sich scheuen, nach der Telefonnummer von jemandem zu fragen“, betont der Mirror.

Der richtige Blickkontakt ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt bei der Partnersuche – 51 Prozent der Befragten glauben, dass sie dadurch von Anfang an mehr Intimität spüren.

Gleichzeitig kann das Kennenlernen über Freunde dazu führen, dass man gemeinsame Interessen hat. 30 % glauben, dass dies dazu beigetragen hat, das Eis zu schmelzen, während 33 % sagen, dass persönliche Verbindungen wichtiger sind.

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Die Psychotherapeutin Julia Gritsenko hat schon früher über die „roten Fahnen“ zu Beginn einer Beziehung berichtet. Ihr zufolge ist die erste rote Flagge eine zu schnelle Annäherung, die als starke Leidenschaft dargestellt wird.

Auch der amerikanische Psychologe Mark Travers erklärte, warum Menschen in unglücklichen Beziehungen bleiben und „auf die Liebe warten“. Er stellte fest, dass wir, wenn wir uns in das verlieben, was aus einer Person werden könnte, oft eher an einer Zukunftsphantasie als an der Realität der Gegenwart hängen.

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